Dieser Beitrag wurde mit dem KI-Assistenten Claude erstellt und von Peter Hoenig veröffentlicht.

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert schafft, vermittelt und davon lebt. Das klingt nach großen Konzernen – betrifft aber jede Handwerksfirma, jede Praxis und jede Selbstständigkeit. Wer sein Geschäftsmodell auf einer Seite beschreiben kann, versteht besser, wo es trägt, wo es wackelt und wo eine Veränderung ansetzen sollte. Mein Geschäftsmodell-Board ordnet die üblichen Fragen als Wertfluss – und stellt die Menschen ausdrücklich mit in das Bild.
Auf einen Blick
- Ein Geschäftsmodell beantwortet: Wofür gibt es uns, für wen, was bieten wir an, wie entsteht Nutzen, und wovon leben wir?
- Das Geschäftsmodell-Board zeigt das als Wertfluss vom Netzwerk bis zu den Kundengruppen.
- Zweck, Menschen und Kultur sowie die Wirkung auf Umwelt und Gesellschaft gehören dazu.
- Unsichere Punkte werden als Annahmen festgehalten und geprüft.
- Das Board ist kostenlos und eine eigene Gestaltung von MY COACHING FOR YOU.
Ziel der Methode
Viele Unternehmen kennen ihre Angebote genau, aber weniger genau den Nutzen, den Kundinnen und Kunden darin sehen. Andere wissen, was sie gut können, aber nicht, welche Kundengruppe das am meisten braucht. Das Board macht diese Zusammenhänge sichtbar: Welche Partner und Fähigkeiten tragen das Angebot? Welcher Nutzen entsteht daraus, über welche Wege erreicht er welche Kunden? Was kostet das, was bringt es ein – und was bewirkt es darüber hinaus?
Besonders wertvoll ist der Blick auf die Annahmen: Vieles in einem Geschäftsmodell ist Vermutung – dass Kunden für einen Bringdienst zahlen, dass ein Abo das Wintergeschäft trägt. Wer diese Annahmen benennt und gezielt prüft, vermeidet teure Irrtümer.
Woher die Methode kommt
Die Beschreibung von Geschäftsmodellen auf einer Seite hat sich seit den 2000er-Jahren verbreitet. Besonders bekannt ist das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur (2010) mit neun Bausteinen. An der Universität St. Gallen entstand der Business Model Navigator, der ein Geschäftsmodell über vier Fragen beschreibt: Wer sind die Kunden, was wird angeboten, wie wird es hergestellt, und wie entsteht Wert?
Mein Geschäftsmodell-Board greift die allgemein üblichen Fragen auf, ordnet sie aber anders: als Pfeilkette, in der Wert vom Netzwerk über Fähigkeiten, Angebot und Nutzen zu den Kunden fließt. Dazu kommen der Zweck des Unternehmens oben, Menschen und Kultur darunter – mit der Leitfrage meines 8-Ebenen-Modells: Dient das den Menschen? – sowie die Wirkung auf Umwelt, Region und Gesellschaft. Es ist kein Nachbau des Business Model Canvas und nicht mit dessen Urhebern verbunden.
So wird mit dem Board gearbeitet
- Zweck und Kunden: Wofür gibt es uns – und für wen?
- Der Weg dorthin: Netzwerk und Partner, Fähigkeiten und Ressourcen, Angebot und Leistung, Nutzen für die Kunden, Wege und Beziehung.
- Das Fundament: Menschen und Kultur, Kosten, Erlöse, Wirkung.
- Annahmen prüfen: Was ist unsicher, woran hängt das Modell? Diese Annahmen zuerst prüfen – mit kleinen Versuchen, Gesprächen oder Zahlen.
- Zielbild entwickeln: Wie soll das Geschäftsmodell in zwei oder drei Jahren aussehen? Was ändert sich?
Mit dem Geschäftsmodell-Board arbeiten
- Bausteine als Wertfluss: Kärtchen links je Baustein eintragen oder direkt ins Bild setzen; Leitfragen helfen.
- Annahmen: Kärtchen als Annahme kennzeichnen, mit Stand (noch nicht geprüft, wird geprüft, bestätigt, widerlegt) und dem Hinweis „kritisch“ für Annahmen, an denen das Modell hängt.
- Fragen zur Stimmigkeit: Die Auswertung weist auf Lücken hin – etwa einen Nutzen ohne Kundengruppe.
- Vorlagen: Unternehmen oder Bereich sowie Selbstständigkeit oder berufliches Profil.
- Heute und Zielbild: Eine Kopie des Bildes lässt sich unabhängig verändern; das Protokoll zeigt beide Bilder mit allen Unterschieden und die Annahmen als Tabelle.
- Speichern und Export: Speichern als Datei, Protokoll zum Drucken, Export als PDF, PowerPoint, LibreOffice Impress, Visio, SVG, PNG und als Tabelle für Excel.
Das Board läuft vollständig in Ihrem Browser und überträgt keine Daten. Es ist kostenlos und steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung: Geschäftsmodell-Board im Browser öffnen.
Das Geschäftsmodell-Board ist ein Reflexions- und Gesprächsmodell. Es ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung.
Fazit
Ein Geschäftsmodell auf einer Seite schafft Klarheit – für die Geschäftsleitung ebenso wie für das Team. Wenn Sie Ihr Geschäftsmodell überprüfen oder weiterentwickeln möchten, unterstütze ich Sie gern im Business Coaching und im Business Change Management. Sprechen Sie mich im kostenfreien Erstgespräch an.
Quellen: Osterwalder, A.; Pigneur, Y. (2010): Business Model Generation. Hoboken: Wiley. – Gassmann, O.; Frankenberger, K.; Csik, M. (2013): Geschäftsmodelle entwickeln. 55 innovative Konzepte mit dem St. Galler Business Model Navigator. München: Hanser.
Weiterdenken
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