Dieser Beitrag wurde mit dem KI-Assistenten Claude erstellt und von Peter Hoenig veröffentlicht.

Ob neue Software, Umzug oder Umstrukturierung: Jedes Vorhaben berührt Menschen, die nicht im Projektteam sitzen – die Geschäftsleitung, den Betriebsrat, die Mitarbeitenden im Service, Kundinnen und Kunden, Lieferanten. Manche können das Vorhaben fördern oder stoppen, andere müssen vor allem mit den Folgen leben. Die Stakeholder-Landkarte hilft, sie alle im Blick zu behalten und bewusst zu entscheiden, wen man wie einbindet.
Auf einen Blick
- Die Landkarte ordnet Beteiligte nach ihrem Einfluss und ihrem Interesse bzw. ihrer Betroffenheit.
- Daraus ergeben sich vier Strategien: eng einbinden, zufriedenstellen, informieren, beobachten.
- Farben zeigen die Haltung zum Vorhaben – von unterstützend bis ablehnend.
- Ein Zielbild zeigt, wohin sich Haltung und Einbindung entwickeln sollen.
- Der kostenlose Stakeholder-Editor führt Landkarte, Anliegen und Maßnahmen zusammen.
Ziel der Methode
Wer Betroffene früh einbindet, erfährt ihre Sorgen, solange man noch etwas ändern kann – und gewinnt oft Verbündete. Wer sie übergeht, erlebt Widerstand meist erst, wenn es teuer wird. Die Landkarte macht sichtbar, wo Aufmerksamkeit nötig ist: Wer hat viel Einfluss und ist stark betroffen? Wer ist stark betroffen, hat aber kaum Einfluss – und braucht deshalb besonders verlässliche Information? Wo gibt es kritische Stimmen, mit denen ein Gespräch lohnt?
Woher die Methode kommt
Der Begriff „Stakeholder“ wurde in der Managementlehre vor allem durch R. Edward Freeman bekannt, der 1984 dafür warb, nicht nur die Eigentümer, sondern alle Anspruchsgruppen eines Unternehmens zu berücksichtigen. Das Raster aus Einfluss und Interesse wird häufig auf Aubrey Mendelow zurückgeführt und ist heute in Projektmanagement und Change Management weit verbreitet. Die Bezeichnungen der Felder und die Strategien in meinem Editor sind eigene Formulierungen.
So wird eine Stakeholder-Landkarte erstellt
- Alle Beteiligten sammeln – Personen und Gruppen, intern und extern.
- Einfluss und Interesse bzw. Betroffenheit einschätzen und auf der Landkarte platzieren.
- Die Haltung zum Vorhaben kennzeichnen: unterstützend, neutral, kritisch, ablehnend oder noch unklar.
- Je Stakeholder Anliegen, Befürchtungen und eine passende Maßnahme festhalten – und wer sich darum kümmert.
- Ein Zielbild entwerfen: Wo sollen die Beteiligten am Ende stehen?
- Die Landkarte im Verlauf des Vorhabens regelmäßig überprüfen.
Mit dem Stakeholder-Editor arbeiten
- Landkarte: Stakeholder mit ihrer Haltung auf die Fläche ziehen und benennen; Gruppen erscheinen als Quadrat. Die Lage steht in Worten und Prozent daneben, zusammen mit der Strategie des Feldes.
- Beschreibung: Rolle, Anliegen, Befürchtungen, Maßnahme und Verantwortliche je Stakeholder.
- Vorlagen: Projekt oder Vorhaben sowie Organisation.
- Heute und Zielbild: Eine Kopie des Bildes zeigt, wohin sich Haltung und Einbindung entwickeln sollen; Pfeile machen die Veränderung sichtbar.
- Speichern und Export: Speichern als Datei, Protokoll mit allen Stakeholdern, Anliegen und Maßnahmen zum Drucken, Export als PDF, PowerPoint, LibreOffice Impress, Visio, SVG, PNG und als Tabelle für Excel.
Der Editor läuft vollständig in Ihrem Browser und überträgt keine Daten. Bitte bedenken Sie: Einschätzungen über einzelne Personen sind persönliche Daten – nennen Sie Personen nur, wo es nötig ist, und gehen Sie mit der Datei vertraulich um. Der Editor ist kostenlos und steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung: Stakeholder-Editor im Browser öffnen.
Die Stakeholder-Landkarte gibt Einschätzungen wieder, keine Bewertung von Menschen. Sie ist ein Reflexions- und Gesprächsmodell.
Fazit
Wer seine Stakeholder kennt, plant Veränderungen mit den Menschen statt an ihnen vorbei. Wenn Sie ein Vorhaben aufsetzen oder begleiten, unterstütze ich Sie gern bei der Projektunterstützung und im Business Change Management. Sprechen Sie mich im kostenfreien Erstgespräch an.
Quellen: Freeman, R. E. (1984): Strategic Management. A Stakeholder Approach. Boston: Pitman. – Mendelow, A. (1991): Stakeholder Mapping. Proceedings of the 2nd International Conference on Information Systems, Cambridge, MA.
Weiterdenken
Mehr zum Thema finden Sie unter Ressourcen und Downloads – oder Sie sprechen direkt mit mir im kostenfreien Erstgespräch.