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8EM-ModellerMY COACHING FOR YOU

8EM-Modeller – womit möchten Sie beginnen?

Neues Modell anlegen

Legt einen Modellordner an – mit der Modelldatei und je einem Unterordner für die Dokumente jeder Ebene.

Welche Ordner werden angelegt?

Bestehendes Modell öffnen

Den Modellordner wählen – er enthält die Datei modell.8em.json.

Weitere Möglichkeiten: ·

Neuer Prozess

Womit möchten Sie den Prozess darstellen? Die übrigen Darstellungen lassen sich später jederzeit ergänzen.

Dokument ausgeben

Farbcodierung der Fähigkeiten

Legen Sie Farben und ihre Bedeutung frei fest, z. B. „unterscheidend“, „Standard“, „auslagern“. Ausgewählte Farben erscheinen in der Legende der Ansichten „Ebenen“ und „Fähigkeitenlandkarte“ und im Ausdruck.

Attribute

Schlüssel: PK = identifiziert das Objekt, FK = verweist auf ein anderes Objekt · * = Pflichtfeld · personenbezogen = Datenschutz beachten

Verantwortung

💶 Kostenstellenmanagement

🗓 Ist- und Soll-Bilder

🛡 Maßnahmen aus Vorschlägen anlegen

Bewährte technische und organisatorische Maßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen – eigene Formulierungen, je mit Kategorie nach Art. 32 DSGVO und Bezug zum Anhang A der ISO/IEC 27001 (nur Nummer). Ankreuzen, Stand wählen, anlegen; danach lässt sich alles ändern und den Verfahren, IT-Systemen, Standorten und Risiken zuordnen.

📑 Erklärung zur Anwendbarkeit – ISO/IEC 27001 Anhang A

Je Nummer des Anhangs A: anwendbar ja/nein, Begründung und – bei Ausschluss – Erläuterung. Die Spalte „Maßnahmen“ füllt sich aus den Maßnahmen, deren Feld „Anhang-A-Nummer(n)“ die Nummer nennt; die Umsetzung ergibt sich aus deren Stand. Die Bezeichnungen der Nummern stehen in der Norm (urheberrechtlich geschützt) und werden nicht mitgeliefert – Sie können sie unten aus Ihrer eigenen Ausgabe einfügen.

Bezeichnungen einfügen und Einstellungen

Je Zeile „Nummer Bezeichnung“, z. B. aus Ihrer Normausgabe kopiert (Trennung durch Leerzeichen, Tabulator oder Semikolon):

📐 Neues UML-Diagramm

Alle 14 Diagrammarten der UML 2.5.1. Ein Diagramm gehört zu einem Element der Ebene 8 und wird mit dem Modell gespeichert (je Ist-/Soll-Bild).

8EM-Modeller – kurz erklärt

Mit diesem Werkzeug bilden Sie ein Unternehmen im 8-Ebenen-Modell ab: je Ebene konkrete Elemente, die miteinander verknüpft werden. Zu jedem Element und jeder Ebene gehört die Leitfrage „Dient das den Menschen?“.

Modellordner und Ablage

Ein Modell liegt in einem eigenen Ordner: modell.8em.json plus je Ebene (bei Daten und Informationen sowie Werkzeuge & IT je Unterebene) ein Ordner für Dokumente; Organigramme gehören in den Ordner der Ebene Organisation. Dateien können Sie in der Ansicht Ablage hinzufügen oder einfach im Explorer in die Ordner legen (danach „Aktualisieren“). Vision und Mission werden als PDF- oder Word-Dokument abgelegt – oder im Text-Editor erarbeitet (siehe unten). Beim Speichern entsteht eine Sicherung in _Sicherungen, entfernte Dateien landen in _Papierkorb. Beim Start öffnet der Editor das zuletzt verwendete Modell direkt, sofern der Browser den Zugriff auf den Ordner dauerhaft erlaubt hat – wählen Sie dazu in der Rückfrage des Browsers „Bei jedem Besuch zulassen“; bietet er das nicht an, genügt im Startfenster ein Klick bzw. Enter (abschaltbar über das Häkchen im Startfenster). Nach dem Öffnen fragt der Editor nichts mehr: Haben Sie in der letzten Sitzung etwas geändert und nicht gespeichert, ist es wieder da – „gespeicherten Stand laden“ in der Statuszeile verwirft es. Automatische Umstellungen beim Öffnen (z. B. auf eine neue Fassung des Editors) zählen nicht als Änderung; sie werden beim nächsten Speichern mitgespeichert.

Text-Editor für Vision, Mission, Ziele (Ebenen 1–4) und Projekte

Beim Anlegen einer Vision, Mission oder eines Ziels öffnet sich ein Word-ähnlicher Editor mit einer Vorlage: Überschriften für die Abschnitte, darunter ein Platzhalter. Rechts stehen die Leitfragen zu dem Abschnitt, in dem der Cursor steht, die Eckdaten (Kurzfassung, Kennzahl, Termin …), ein Qualitätscheck (bei operativen Zielen nach SMART) und die Verknüpfungen. Links finden Sie die Gliederung und weitere Bausteine, z. B. „Geschäftsmodell auf einen Blick“ (neun Felder nach dem Business Model Canvas von A. Osterwalder und Y. Pigneur) in der Mission. Formatieren wie in Word: Absatzformat, fett, kursiv, Farbe, Textmarker, Listen (Tab = Einzug), Ausrichtung, Tabellen (Tab = nächste Zelle). Der Text ist Teil der Modelldatei; „Als Word in die Ablage“ legt zusätzlich ein Word-Dokument im Ordner der Ebene ab und ordnet es dem Element zu (eine ältere Fassung kommt in den _Papierkorb). Mit „Leitfragen mit ausgeben“ entsteht ein Arbeitsblatt für Workshops. Vorhandene Elemente öffnen Sie rechts mit „📝 Text erarbeiten“ bzw. „Text bearbeiten“.

Projekte: Projektauftrag und Projektorganisation

Jedes Projekt (Ebene 7b) hat die Vorlage „Projektauftrag“ – Doppelklick auf das Projekt öffnet sie: Auftraggeber, Auftragnehmer, Beschreibung des Auftrags (mit Abgrenzung), Projektziele, Qualitätsziele, Projektorganisation und Meilensteine, dazu Bausteine wie Betroffene und Beteiligung, Risiken, Aufwand, Kommunikation, Abnahme. Die Projektorganisation ist als Grafik eingebunden: „✎ Projektorganisation bearbeiten“ öffnet einen grafischen Editor (Auftraggeber, Lenkungsausschuss, Projektleitung, Stab, Teilprojekte, Projektteam, Rollen und Personen aus der Ebene Organisation); jede Änderung erscheint sofort im Dokument, „← Projektauftrag“ führt zurück. Die Meilensteine stehen in einer Tabelle (Meilenstein, Termin, Ergebnis, verantwortlich, Status) – darunter zeichnet sich die Zeitleiste daraus von selbst: Termine als TT.MM.JJJJ (auch MM/JJJJ, Q2/2027, KW 14/2027), Status „offen“, „erreicht“, „gefährdet“ oder „verschoben“ färbt die Raute; Beginn und Ende des Projekts (rechts unter Eckdaten) ergeben den Laufzeitbalken. Entfernte Grafiken fügt rechts „Grafiken im Dokument“ wieder ein. Beim Drucken und im Word-Dokument sind beide Grafiken als Bilder enthalten.

🗓 Ist- und Soll-Bilder, Roadmap

Das Modell besteht aus dem Ist-Bild und beliebig vielen Soll-Bildern mit Zieldatum – etwa „Soll 2027“, „Soll 2028“, „Zielbild 2030“. Jedes Bild ist ein eigenes, vollständiges Modell, das Sie für sich anzeigen und in allen Ansichten und Editoren bearbeiten. Ein neues Soll-Bild entsteht als Kopie des gezeigten Bildes (meist des Ist bzw. des letzten Soll-Bilds): „+ Soll-Bild“ in der Bild-Leiste, „+ Neues Soll-Bild“ in der Auswahl 🗓 oben rechts oder in den Editoren, „+ Kopie“ im Dialog „⚙ Bilder verwalten“. Danach ändern Sie es frei – Neues anlegen, Entfallendes löschen, Merkmale, Verknüpfungen und Anordnung ändern –, ohne dass sich frühere Bilder ändern. Gewechselt wird über die Auswahl 🗓 oder ◀ ▶ in der Bild-Leiste; dort stehen auch Name und Zieldatum des Soll-Bilds (direkt änderbar). Gegenüber dem vorigen Bild ist markiert, was neu (grün), geändert (blau, der Hinweis nennt die Unterschiede) oder im nächsten Bild entfallen ist (orange gestrichelt); „n entfallen ▾“ listet, was gegenüber dem vorigen Bild fehlt, mit „zurückholen“. Soll eine Änderung auch in späteren Bildern gelten, übernehmen Sie sie per Rechtsklick oder rechts unter „🗓 In den Bildern“: „Änderungen in spätere Bilder übernehmen“, „In spätere Bilder aufnehmen“, „Auch aus späteren Bildern entfernen“. Die Ansicht Roadmap zeigt die Entwicklung auf einer Zeitachse: je Element ein Balken über die Bilder, in denen es vorkommt (grün = kommt hinzu, rot = entfällt, blaue Raute = geändert), Projekte nach Beginn und Ende, Ablösungen („löst ab“) als Pfeil, darunter die Veränderungen von Bild zu Bild; Ausgabe als PNG, SVG, PowerPoint oder PDF. Ist das erste Soll-Bild erreicht, macht „erreicht“ im Dialog es zum neuen Ist (Strg+Z macht es rückgängig). Die Prüfung meldet Elemente, die im nächsten Bild entfallen, obwohl sie dort noch gebraucht werden. Dateien der Fassung 12 („gilt ab/entfällt ab“) werden beim Öffnen in Bilder umgewandelt.

📊 Auswertung: Berichte und Fragen

Die Ansicht „Auswertung“ (auch „📊 Auswertung“ in den Editoren) zeigt links einen Berichtskatalog: Modellübersicht (wie viele Elemente je Ebene, Verknüpfungen, Leitfrage, Entwicklung über die Bilder), Modellqualität, „Dient das den Menschen?“, Fähigkeiten und Reifegrad, Ziele, Produkte, Prozesse, Prozess-IT-Abdeckung (Matrix), IT-Landschaft, IT-Lebenszyklus und Altlasten, Verantwortung, Daten und Datenschutz, Verfahrensverzeichnis (Art. 30 DSGVO), technische und organisatorische Maßnahmen, Schutzbedarf und Kronjuwelen, IT-Risikoanalyse, Erklärung zur Anwendbarkeit (ISO/IEC 27001), Organisation, Standorte und Zutritt, Projekte (mit Zeitplan und Meilensteinen), Ist-/Soll-Veränderung (mit Roadmap) sowie Steckbrief und Auswirkungen eines einzelnen Elements (auch per Rechtsklick „🔎 Steckbrief und Auswirkungen …“). Jeder Bericht – und jede Antwort auf eine Frage – besteht aus Kennzahlen-Kacheln, einer kurzen Zusammenfassung, Grafiken (Balken, Ringe, gestapelte Balken, Säulen, Zeitleiste, Matrix) und Tabellen (Klick auf eine Spaltenüberschrift sortiert). Ausgabe: „🖨 Drucken / PDF“ (managementtaugliches A4-Layout; im Druckdialog „Als PDF speichern“), „📄 Word“ (.docx mit Grafiken und Tabellen zum Weiterbearbeiten), „⬇ CSV“ (alle Tabellen, öffnet direkt in Excel; „CSV“ an jeder Tabelle nur diese) und „⧉ Kopieren“ (zum Einfügen in Excel). Bei Ist-/Soll-Bildern lässt sich das Bild je Bericht wählen. Oben stellen Sie Fragen in eigenen Worten, z. B. „Wie viele Elemente gibt es insgesamt?“, „Wie viele Prozesse und IT-Systeme gibt es?“, „Wie viele Verknüpfungen gibt es?“, „Welche Elemente haben keine Verknüpfung?“, „Wie viele IT-Systeme gibt es im Ist und wie sind die Beziehungen zu anderen Objekten?“ (mehrere Teilfragen mit „und“ ergeben einen gemeinsamen Bericht), „Zeige die IT-Risikoanalyse“, „Welche Risiken liegen über der Akzeptanzgrenze?“, „Welche Maßnahmen sind nicht umgesetzt?“, „Welche Verfahren übermitteln Daten in Drittländer?“, „Welche Auftragsverarbeiter haben keinen AV-Vertrag?“, „Welche Prozesse nutzen welche IT-Systeme und Komponenten?“, „Welche Prozesse haben kein IT-System?“, „Was ist betroffen, wenn „PostgreSQL 16“ ausfällt?“, „Worauf läuft „Warenwirtschaft“?“, „Wer ist verantwortlich für …?“, „Welche personenbezogenen Daten liegen in welchen Systemen?“, „Was ändert sich bis „Zielbild 2028“?“, „Wie viele IT-Komponenten sind abgekündigt?“, „Wie hängen „A“ und „B“ zusammen?“, „Welche IT-Systeme werden von den meisten Prozessen genutzt?“, „Prozesse und IT-Systeme als Matrix“, „Welche IT-Systeme laufen in der Cloud?“, „Welche Prozesse verlieren bis „Zielbild 2028“ ein IT-System?“. Namen werden beim Tippen vorgeschlagen (Klick setzt sie in Anführungszeichen ein); erkennt die Frage einen Namen nur teilweise, bietet „Meinten Sie …?“ ihn an. Über dem Bericht steht, wie die Frage verstanden wurde – als Satz. Wurde sie nicht ganz so gemeint, öffnet „✎ Abfrage anpassen“ den Baukasten: Was (Liste, Anzahl, Zusammenhänge, Rangliste, Lücken, Auswirkungen, Grundlagen, Verantwortung, Weg, Steckbrief, Vergleich zweier Bilder, Kennzahl, Volltextsuche), Bild und Vergleichsbild, Ausgang mit Bedingungen (jedes Merkmal: „ist“, „ist nicht“, „enthält“, „mindestens“, „leer“ …; ⇄ kehrt eine Bedingung um) und die Schritte der Kette. Jede Änderung dort rechnet sofort neu – so verfeinern Sie eine Frage, ohne sie umzuformulieren, oder klicken eine Abfrage ganz ohne Text zusammen. Die Antwort nennt je Zeile den Weg (direkt verknüpft, über eine Funktion, laut BPMN-Ablauf, Baustein im Raster, technisches Gegenstück …); „Wege“ legt fest, wie viele Zwischenschritte zählen, „auch über Organisation, Standorte, Projekte“ erweitert sie. Zusammenhänge gibt es auch als Matrix (● direkt, ○ über Zwischenschritte). „→ Mit diesen weiterfragen“ bzw. „davon …“ in der nächsten Frage nimmt die Ergebnisse als Ausgang einer Folgefrage. „☆ Merken“ speichert einen Bericht oder eine Abfrage im Modell; sie steht dann links unter „☆ Gemerkt“ zum erneuten Ausführen bereit (auch für andere Bilder). Ein Klick auf ein Element in einer Tabelle wählt es zum Bearbeiten (liegt es in einem anderen Bild, wird dieses gezeigt). Die Antworten entstehen lokal nach festen Regeln aus dem Modell – ohne KI-Dienst im Netz, nichts verlässt den Rechner.

🔒 Datenschutz und Informationssicherheit (Ebene 7a)

Unter der Organisation liegen vier Unterebenen mit eigenen Editoren: 📋 Verfahrensverzeichnis – Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO mit Zweck, Rechtsgrundlage, Betroffenen, Datenkategorien, Empfängern, Drittlandübermittlung, Löschfristen und Stand; was das Modell schon weiß (verknüpfte Daten samt personenbezogenen Attributen, IT-Systeme, Prozesse, externe Parteien, Maßnahmen, Verantwortliche), erscheint rechts automatisch. Die Schwellwertprüfung (neun Kriterien) zeigt, wann eine Datenschutz-Folgenabschätzung in der Regel nötig ist. 🤝 Externe Parteien – Auftragsverarbeiter, gemeinsam Verantwortliche, Empfänger, Dienstleister mit Sitz, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Nachweisen und Abhängigkeit. 🛡 Maßnahmen – die technischen und organisatorischen Maßnahmen (Art. 32 DSGVO), zugleich die Maßnahmen des Informationssicherheits-Managements nach ISO/IEC 27001: Kategorie, Art, Umsetzung, Wirksamkeit, Bezug zu den Nummern des Anhangs A; „Aus Vorschlägen …“ legt bewährte Maßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen an (eigene Formulierungen). „📑 Anwendbarkeit“ ist die Erklärung zur Anwendbarkeit: je Nummer des Anhangs A anwendbar ja/nein, Begründung, Ausschlussgrund – die Umsetzung ergibt sich aus den Maßnahmen. Die Bezeichnungen der Normmaßnahmen sind urheberrechtlich geschützt und werden nicht mitgeliefert; Sie können sie aus Ihrer eigenen Normausgabe einfügen. ⚠ IT-Risiken – Risikoregister mit Gefährdung (elementare Gefährdungen des BSI IT-Grundschutz-Kompendiums), betroffenen Werten, Eintrittshäufigkeit und Schadenshöhe vor und nach Maßnahmen (4 × 4-Matrix), Behandlung, Risikoeigner und Wiedervorlage; über der Akzeptanzgrenze muss reduziert oder bewusst akzeptiert werden. Der Schutzbedarf (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit) wird bei Prozessen, Daten und Verfahren eingestuft und nach dem Maximumprinzip an IT-Systeme, Plattformen, Komponenten und Standorte weitergegeben, die sie tragen. Berichte dazu im Bereich „Datenschutz und Informationssicherheit“ der Auswertung. Die Vorlagen sind Arbeitshilfen – die rechtliche Bewertung trifft der Verantwortliche, ggf. mit der oder dem Datenschutzbeauftragten.

📐 UML-Editor (Ebene 8)

Zu jedem IT-System, Architekturplan, jeder Plattform, IT-Komponente und jedem ICT-Objekt lassen sich beliebig viele UML-Diagramme anlegen – alle 14 Diagrammarten der UML 2.5.1: Klassen-, Objekt-, Paket-, Komponenten-, Kompositionsstruktur-, Verteilungs- und Profildiagramm; Anwendungsfall-, Aktivitäts- und Zustandsdiagramm; Sequenz-, Kommunikations-, Zeitverlaufs- und Interaktionsübersichtsdiagramm. Öffnen über „Editoren › 📐 UML-Editor“, rechts beim Element unter „📐 UML-Diagramme“ oder per Rechtsklick auf das Kärtchen. Links die Symbole und Beziehungsarten der gewählten Diagrammart (Klick, dann auf die Fläche klicken; Umschalt = Werkzeug bleibt aktiv), darunter Elemente aus dem 8EM-Modell (eine Klasse mit Bezug zu einem Datenobjekt, eine Komponente zu einer IT-Komponente, ein Knoten zu einer Plattform, ein Akteur zu einer Rolle, ein Anwendungsfall zu einer Funktion …). Verbinden am gelben Griff (Ziehen) oder mit einer Beziehungsart links (erst Quelle, dann Ziel); im Sequenzdiagramm entsteht die Nachricht auf der Höhe, an der Sie loslassen, und lässt sich senkrecht verschieben. Doppelklick beschriftet – bei Klassen in den Namen, die Attribute oder die Operationen (je Zeile ein Eintrag, Strg+Enter übernimmt). Rechts: Stereotyp, abstrakt, Multiplizitäten und Rollen an beiden Enden, Navigierbarkeit, Linienführung (gerade, rechtwinklig, Bogen; gewählte Linie ziehen = Ziehpunkt), Fragment-Operator (alt, opt, loop, par …). Ist nichts gewählt, zeigt die rechte Seite die Prüfung nach Regeln der Spezifikation (z. B. Zustand nie erreicht, Generalisierung im Kreis, Verzweigung ohne Bedingung, Anwendungsfall ohne Akteur) sowie „✦ Beispiel einfügen“ und – beim Klassen-, Komponenten-, Verteilungs- und Anwendungsfalldiagramm – „⚙ Aus dem 8EM-Modell erzeugen“ (Klassen mit Attributen und Zusammenhängen aus dem Datenmodell, Komponenten aus der IT-Landschaft, Knoten und Artefakte aus Plattformen und Komponenten, Anwendungsfälle und Akteure aus Funktionen und Rollen). Die Bezüge zählen in „Modell fragen“ mit; Diagramme gehören zum jeweiligen Ist-/Soll-Bild. Ausgabe als SVG, PNG, PowerPoint, Impress, Visio, PDF und in die Ablage. UML® ist eine Marke der Object Management Group, Inc.

👤 Rollen und Personen – zentral in der Organisation

Wo im Modeller jemand verantwortlich ist, steht keine freie Beschriftung mehr, sondern immer eine Rolle bzw. Person aus Ebene 7a: bei Zielen, Fähigkeiten, Produkten, Prozessen (Prozessverantwortung), Projekten (Auftraggeber, Projektleitung), Daten (Data Owner), externen Parteien (Ansprechperson, Vertragsverantwortung), Maßnahmen, Risiken (Risikoeigner, Restrisiko akzeptiert von), IT-Services (Service-Owner), Standorten und allen IT-Bausteinen. In ein solches Feld tippen Sie einen Namen oder wählen ihn aus der Liste: Vorhandene Rollen und Personen werden zugeordnet, ein neuer Name wird in der Organisation angelegt – mit Vor- und Nachname bzw. Anrede als Person, sonst als Rolle (die Meldung sagt, was angelegt wurde). Der Dialog „👤 Rolle / Person zuordnen …“ trennt Rolle und Person ausdrücklich und legt bei neuen Personen die Beschäftigungsart fest. Auch die Symbole für Rollen, Personen, Einheiten und Gremien in Ablaufmodellen (ePK, BPMN-Lanes, SeeMe), in der Projektorganisation (Auftraggeber, Lenkungsausschuss, Projektleitung, Stab, externe Partner) und Akteure in UML-Diagrammen verweisen auf die Organisation; ein anderer Name im Diagramm wählt eine vorhandene Rolle bzw. Person oder legt sie an – umbenannt wird in der Organisation. Beim Öffnen älterer Modelle werden frühere Freitexte (z. B. „verantwortlich“, „Leitung“, „Besetzung“, „Stellvertretung“, „Beteiligte“) automatisch zu Rollen und Personen, in allen Ist- und Soll-Bildern mit derselben Kennung. Beschäftigungsart je Mitarbeiter/in bzw. OE-Leitung: intern, extern (freie Mitarbeit, Leiharbeit, Interim) oder Dienstleister (Personal einer externen Partei, mit Verweis auf die Partei und Kosten) – im Organigramm als „ext“ bzw. „DL“ gekennzeichnet, als Farbe wählbar und in den Berichten „Verantwortung“, „Organisation“ und „Kosten und Finanzen“ ausgewertet. Die Beteiligten am Modell tragen Sie in der Übersicht ohne Auswahl rechts ein.

👥 Verknüpfung mit den Stammdaten

Der Knopf 👥 Stammdaten oben öffnet den Stammdaten-Editor direkt im Modeller. Mit „🔗 Verknüpfen“ (Rechtsklick auf den Knopf bzw. im eingeblendeten Fenster) werden alle Mitarbeitenden, OE-Leitungen und Rollen des Ist-Bildes in die Stammdaten übernommen und dort als „zu prüfen“ markiert; Doppelte führen Sie im Stammdaten-Editor unter „🔗 Abgleich“ zusammen – das Modell legt die beiden Einträge dann ebenfalls zusammen (in allen Ist- und Soll-Bildern, Verknüpfungen, Verantwortung und Diagrammbezüge wandern mit). Danach sind die Stammdaten führend: Name, Kürzel und Rollenzuordnung (bei Rollen Name und Beschreibung) sind hier nur lesbar und kommen von dort; Personen und Rollen, die Sie im Ist-Bild neu anlegen, gehen automatisch in die Stammdaten. Elemente, die es nur in einem Soll-Bild gibt, bleiben Planung und gehen nicht in die Stammdaten. Organisationseinheiten, Beschäftigungsart und alle übrigen Merkmale pflegen Sie weiterhin im Modeller. Die Verknüpfung wird mit dem Modell gespeichert – nach dem Verknüpfen also speichern.

💶 Kosten, Kostenarten und Kostenstellen

Kosten erfassen: Bei fast jedem Element (Ziele, Fähigkeiten, Produkte, Prozesse, Funktionen, Organisation, Projekte, IT, Services, Standorte, externe Parteien, Maßnahmen) steht rechts in den Eigenschaften der Abschnitt „💶 Kosten“. Jeder Eintrag hat eine Kostenart, einen Betrag in Euro (netto, Schätzungen genügen; „12.000“, „12,5 T€“ oder „1,2 Mio.“), einen Rhythmus (jährlich, monatlich, einmalig), einen Stand (Ist = tatsächlich, Plan = Budget, Prognose = erwartet) und eine Kostenstelle. Die Knöpfe „+ Personalkosten“, „+ Lizenzkosten“ … schlagen die zur Ebene passenden Kostenarten vor; „+ andere Kostenart“ lässt jede Art zu. Je Element und Kostenart zählt in den Summen nur ein Stand – Ist, sonst Prognose, sonst Plan –, damit Plan und Ist nicht doppelt zählen.

Kostenarten: Vorgeschlagen werden u. a. Personalkosten, Fortbildung, Lizenzkosten, Wartung und Support, Hosting und Cloud, Hardware, Beratung, externe Mitarbeit, Miete, Energie, Material, Reisekosten, Investitionen, Projektkosten und Abschreibungen, gegliedert in Gruppen (Personal, IT, Fremdleistungen, Raum, Sachkosten, Investitionen und Projekte, Sonstige). Eine eigene Kostenart tippen Sie einfach in das Feld – sie wird angelegt und lässt sich später im Kostenstellenmanagement einer Gruppe zuordnen, nummerieren, umbenennen oder mit einer anderen Kostenart zusammenführen (alle Einträge in allen Ist- und Soll-Bildern wandern mit). Kosteneinträge dürfen zunächst ohne Kostenart oder Kostenstelle bleiben – die Prüfung und der Filter „ohne Kostenstelle“ zeigen, was noch zuzuordnen ist.

Kostenstellen sind eine Unterebene der Organisation (7a › Kostenstellenmanagement): Nummer, Art (Kostenstellenbereich, Haupt-, Hilfs-, Projektkostenstelle), Verantwortung (Rolle bzw. Person aus der Organisation), Budget pro Jahr und Gültigkeit; Unterkostenstellen per Einordnung. Im Feld „Kostenstelle“ eines Kosteneintrags werden vorhandene Kostenstellen angeboten; eine neue tippen Sie mit Nummer und Namen ein („610 Vertrieb“) – sie wird angelegt. Element und Kostenstelle werden dabei verknüpft. Zentral arbeiten Sie im 💶 Kostenstellenmanagement (Menü „Editoren“, Kopf der Organisation oder Knopf im Abschnitt „Kosten“): Reiter Kosten (alle Einträge mit Filtern nach Kostenstelle, Kostenart, Stand und „ohne …“, Einträge für beliebige Elemente hinzufügen), Kostenstellen (anlegen, Budget, Verantwortung, Einheit, Auslastung) und Kostenarten (Gruppe, Nummer, zusammenführen, Vorschläge übernehmen). Der grafische Editor „💶 Kostenstellen“ zeigt die Kostenstellen als Kästen mit Budget und Auslastung als Farbe; Kärtchen zeigen die Einheiten oder die Elemente mit Kosten – ein Kärtchen auf eine andere Kostenstelle ziehen hängt dessen Kosten um. Beziehungen „verrechnet Leistungen an“ beschreiben die Leistungsverrechnung.

Berichte: „Kosten und Finanzen“ zeigt laufende und einmalige Kosten nach Kostenartengruppen und Kostenarten, je Kostenstelle, Plan/Prognose/Ist mit Abweichung, die größten Kostenverursacher, Kosten je Prozess mit IT-Anteil und je Fähigkeit (Näherung: IT-Kosten verteilen sich gleichmäßig über die Verknüpfungen), Organisationseinheiten, externe Mitarbeit, Verträge, Produkte (Umsatz, Deckungsbeitrag), Projekte (Plan, Prognose, Ist, Amortisation), Risiken (erwarteter Schaden gegenüber den Kosten der Maßnahmen), die Entwicklung über die Ist- und Soll-Bilder und was noch zuzuordnen ist. „Kostenstellen“ zeigt Budget gegen Kosten, Kostenstellen × Kostenartengruppen und je Kostenstelle alle Einträge. Fragen wie „Welche IT-Systeme haben Lizenzkosten?“, „Welche Kosten haben keine Kostenstelle?“ oder „Welche Kostenstellen liegen über dem Budget?“ werden verstanden; Kosten sind in den Editoren auch als Farbe wählbar, die CSV-Ausgabe enthält alle Kosteneinträge.

🧰 Werkzeuge des Architekturmanagements (Menü „EAM“)

📊 Anwendungsportfolio: Je IT-System schätzen Sie den fachlichen Wert und den technischen Zustand an Kriterien von 1 (sehr schwach) bis 5 (sehr gut) – in einer Tabelle für alle Systeme oder rechts beim System. Daraus entstehen zwei Prozentwerte und ein Vorschlag (angelehnt an das TIME-Raster): beides gut = investieren, fachlich gut/technisch schwach = migrieren, fachlich schwach/technisch gut = tolerieren, beides schwach = ablösen. Die Entscheidung treffen Sie selbst; weicht sie ab, gehört eine Begründung dazu. Der Reiter „Portfolio“ zeigt alle Systeme als Kreise (Größe = laufende Kosten), „Kriterien und Gewichte“ passt die Kriterien an. ☁ Cloud- und Migrationsplanung: Migrationsweg (beibehalten, umziehen, auf neue Plattform heben, umbauen, durch Standardsoftware bzw. SaaS ersetzen, abschalten), Zielumgebung, Termin und Aufwand je System; das Modell liefert Hinweise – etwa Zielumgebung außerhalb der EU bei personenbezogenen Daten, fehlender Vertrag zur Auftragsverarbeitung, hoher Schutzbedarf, viele Schnittstellen, kurze Wiederanlaufzeit, abzuschaltendes System mit Prozessen. 🔌 Schnittstellenkatalog: Jede Beziehung „liefert Daten an (Schnittstelle)“ der IT-Systemlandschaft hat einen Steckbrief – Kennung, übertragene Daten (aus dem Datenmodell), Technik, Format, Häufigkeit, Middleware, Kritikalität, Status (in Planung, im Betrieb, Abschaltung geplant, abgeschaltet), Verantwortliche. Ein Interface hat eine Richtung – das eine System sendet, das andere empfängt; fließen Daten in beide Richtungen, sind das zwei Interfaces (frühere Angaben „beide Richtungen“ werden beim Öffnen in zwei Interfaces geteilt). Der Katalog zeigt alle Schnittstellen als Tabelle, als Matrix (wer liefert an wen) und als Datenflusslandkarte; neue legen Sie dort oder im Editor an. 📡 Technologie-Radar: ein Bericht aus der Standardisierung der IT-Komponenten und Plattformen – einsetzen, einführen, erproben, zurückhalten – mit Veränderung gegenüber dem vorigen Bild; oben im Bericht lässt sich auf die zweite Sicht „Eigenentwicklung oder Kauflösung“ umschalten. 🚦 Vorhaben-Priorisierung: Projekte nach gewichteten Kriterien (Risiko und Aufwand zählen dagegen) bewerten; Rangliste gegen das verfügbare Budget, Bild „Wert und Belastung“, Entscheidung und Begründung je Vorhaben. ⚖ Architektur-Governance: Architekturentscheidungen (Ausgangslage, Entscheidung, Alternativen, Folgen, Wiedervorlage), Ausnahmen mit Auflagen und Ablaufdatum und Architektur-Reviews mit Prüfpunkten aus den Architekturprinzipien – für alle Bilder; die Prüfung meldet abgelaufene Ausnahmen und fällige Wiedervorlagen. 🌊 Wertströme (Ebene 5b): Wertstrom mit Stufen von der Anspruchsgruppe bis zum Wert; je Stufe die tragenden Fähigkeiten zuordnen – die Wertstromkarte färbt sie nach ihrer Reifegrad-Lücke. 📖 Glossar (Ebene 7d): Begriffe mit Definition, Synonymen, Abgrenzung, Status und Verantwortung; der Modeller findet Elemente, die den Begriff verwenden („verknüpfen“), und meldet doppelt belegte Bezeichnungen.

⬆ Import: Massenimport aus Excel (.xlsx) oder CSV – Ebene wählen, Spalten zuordnen (Name, Beschreibung, Übergeordnet, jedes Merkmal, Verantwortung als Rolle bzw. Person, „Verknüpfen mit“), Vorschau prüfen, übernehmen; gleichnamige Elemente werden ergänzt oder übersprungen, alles in einem Rückgängig-Schritt („Export › Vorlage für den Massenimport“ liefert eine leere Tabelle). ArchiMate®-Austauschformat: Export des gezeigten Bildes für Werkzeuge wie Archi (Elemente, Beziehungen, Merkmale, Ordner je Ebene; unsichere Beziehungsarten als „Association“) und Import solcher Dateien. 📝 IT-Erhebungsbogen: Fragebogen für die Verantwortlichen eines IT-Systems (Steckbrief, Verantwortung, Nutzung, Daten, Schnittstellen, Betrieb, Kosten, Einschätzung) – aus dem Modeller geöffnet, ist er mit dem gewählten IT-System vorbelegt, und „An den 8EM-Modeller übergeben“ trägt alles ein; sonst die gespeicherte Datei über „Import“ einlesen. 🧭 EAM-Reifegradcheck: Selbsteinschätzung in zehn Bereichen (heute und gewünscht); der Bericht „EAM-Reifegrad“ stellt sie Kennzeichen aus dem Modell gegenüber und nennt den nächsten Schritt. Die Stakeholder-Landkarte ist ein eigenes Werkzeug (stakeholder-editor.html). Alle Bewertungsraster sind Orientierungshilfen mit eigenen Bezeichnungen; ArchiMate® ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

🖥 IT-Systeme, Plattformen, Komponenten: Lebenszyklus, Interfaces, Eingabemaske, CMDB

📝 Eingabemaske: Für IT-Systeme, technische Architekturpläne, Plattformen, IT-Komponenten, Komponentenkataloge und ICT-Objekte gibt es neben der rechten Leiste eine große Maske (rechts „📝 Eingabemaske“, Rechtsklick auf das Element oder Doppelklick in den Editoren nicht nötig): alle Angaben in Abschnitten mit Sprungleiste – Allgemein, Standardisierung und Betrieb, Lebenszyklus, Verantwortung, Interfaces, Daten und Funktionen, Plattformen und Raster, Portfolio und Migration, Kontinuität, CMDB, Kosten. ◀ ▶ bzw. Alt+← / Alt+→ blättern zum vorigen oder nächsten Eintrag derselben Art, Esc schließt. Änderungen wirken sofort und lassen sich wie gewohnt rückgängig machen. 📅 Lebenszyklus: Je Phase ein Datum – Idee angelegt am, Projekt umgesetzt bis, eingeführt bis, im Betrieb bis, Abschaltung geplant bis, abgeschaltet am. Der Status ergibt sich daraus: im Ist-Bild zum heutigen Tag, in einem Soll-Bild zu dessen Zieldatum; bei Bedarf setzen Sie ihn von Hand fest. Frühere Angaben „Lebenszyklus“ und „Im Einsatz ab/bis“ werden beim Öffnen übernommen. Zweite Standardisierung „Eigenentwicklung oder Kauflösung“ (jeweils Standard oder Non-Standard) zusätzlich zur bisherigen Standardisierung, Wo läuft es? (Inhouse, Cloud- und Hosting-Anbieter oder „Sonstige“ mit freiem Namen) zusätzlich zu „Betrieb“, fachlich und IT-verantwortliche Abteilung (Organisationseinheiten der Ebene 7a, eintippen = wählen oder neu anlegen). 🔌 Interfaces: In der Maske eines IT-Systems je eine Tabelle „sendet Daten an“ und „empfängt Daten von“; einen Partner eintippen legt das Interface an (unbekannte IT-Systeme neu), Daten eintippen ordnet Geschäfts-, Informations- oder Datenobjekte zu bzw. legt sie im Datenmodell an, ⇄ legt die Gegenrichtung an. Daten und Funktionen des Systems: Datenobjekte mit Zugriffsart (verwaltet = führendes System bzw. CRUD in der CRUD-Matrix, liest bzw. nutzt) und Funktionen der Ebene 6a – vorhandene wählen oder neu anlegen. 🕸 Kontextdiagramm: In der IT-Systemlandschaft (Ansicht „Kontextdiagramm“) steht ein System in der Mitte, darum die über Interfaces erreichbaren Systeme in bis zu fünf Stufen; unten blenden Sie Interfaces nach Status und Systeme nach Lebenszyklus ein und aus, Doppelklick stellt ein anderes System in die Mitte, ein Klick auf einen Pfeil öffnet den Steckbrief des Interfaces. ▦ Plattformlayer: Im Raster eines technischen Architekturplans bzw. einer Plattform ist die unterste Zeile der Plattformlayer über alle Tiers – dort stehen die Plattformen darunter, jede in eigener Farbe; er erscheint auch in Excel, CSV und den Bildern. Plattformen schachteln: TAP und Plattform haben dasselbe Raster – auch eine Plattform hat einen Plattformlayer mit den Plattformen darunter. Ein Raster blendet die Bausteine aller Plattformen darunter (auch der geschachtelten) in deren Farbe gestrichelt ein, und zwar in der Zelle mit gleicher Zeilen- und Spaltenbezeichnung; was keine passende Zeile oder Spalte findet, steht im Plattformlayer. Geändert wird im Raster der Plattform (↗); der Schalter über dem Raster blendet das Eingeblendete aus bzw. auch die Zelltexte ein. Eine Plattform kann in vielen Architekturplänen und Plattformen stehen, aber nie unter sich selbst. TAP und IT-System: Der technische Architekturplan ist das oberste Element und gehört fest zu genau einem IT-System („Gehört zum IT-System“; Releases und Versionen des Plans gehören zum IT-System ihres Grundobjekts). Beim IT-System steht sein TAP unter „Technischer Architekturplan (TAP)“ – dort zuordnen oder neu anlegen; die Prüfung meldet Pläne ohne IT-System und IT-Systeme mit mehreren Plänen. IT-Systeme, die als Baustein in einer Zelle stehen, zählen nicht als „sein“ IT-System. 🗂 ICT-Objekte: Wird ein IT-System, ein Architekturplan, eine Plattform, eine Komponente oder ein Katalog neu angelegt, schlägt der Modeller unten rechts die passenden ICT-Objekte vor – zuordnen oder ein neues anlegen; Releases, Versionen und Varianten kommen automatisch in das ICT-Objekt ihres Grundobjekts. Jedes ICT-Objekt sollte mindestens einen Eintrag bündeln (Prüfung). 🗄 CMDB der MC4Y-Suite: Läuft der Modeller in der Suite, gleicht er beim Speichern IT-Systeme, Architekturpläne, Plattformen und IT-Komponenten mit der CMDB ab – neue werden dort angelegt (Herkunft „8EM-Modeller“), vorhandene über die Kennung bzw. den gleichen Namen erkannt; die Phase des Lebenszyklus wird dort zum Status, Standardisierung, Betriebsort, ICT-Objekt und Abteilungen kommen als Merkmale mit; was in der CMDB gepflegt ist (Name, Hersteller …), bleibt. Im Raster, im Zuordnen-Menü und in der Maske lassen sich Einträge der CMDB zuordnen; „nicht in die CMDB übertragen“ nimmt einen Eintrag aus, in der Maske lässt sich das automatische Abgleichen für das ganze Modell abschalten. Außerhalb der Suite: einen CMDB-Export einlesen (nur zum Zuordnen) und eine Übergabedatei schreiben, die die CMDB unter „Import“ einliest. Die Namen der Cloud- und Hosting-Anbieter in der Auswahl „Wo läuft es?“ sind Marken bzw. Unternehmenskennzeichen ihrer Inhaber und werden nur beschreibend genannt; der Modeller hat keine Verbindung zu diesen Anbietern.

🛎 IT-Services und Kontinuität (in Anlehnung an ITIL® 4)

Der Service-Katalog (Ebene 8, eigener Editor) beschreibt die Leistungen der IT für Fachbereiche und Kundschaft: Art, Service-Owner, Servicezeit, zugesagte Verfügbarkeit, Reaktions- und Wiederherstellungszeit, Service-Level-Vereinbarung und Kosten. „Zuordnen“ verbindet ihn mit den nutzenden Prozessen und Produkten und der tragenden IT. Kontinuität: Bei Prozessen, Services, IT-Systemen und Plattformen halten Sie die Wiederanlaufzeit (RTO), den tolerierbaren Datenverlust (RPO) und den Notfallplan fest; der Bericht „Services und Kontinuität“ und die Prüfung melden, wo die IT länger braucht, als der Prozess ausfallen darf. Der Schutzbedarf wird über die Services an die IT weitergegeben. Das Feld „Letzte Änderung“ verweist auf Änderungs- bzw. Ticketnummern – der Modeller ersetzt keine Ticketverwaltung. ITIL® ist eine eingetragene Marke von PeopleCert.

🧭 Governance und Zielkaskade (in Anlehnung an COBIT® 2019)

Operative Ziele lassen sich als IT-bezogenes Ziel oder Governance- bzw. Managementziel kennzeichnen (Feld „Art des Ziels“); IT-bezogene Ziele verknüpfen Sie mit den strategischen Zielen (Unternehmensziele, mit Perspektive der Balanced Scorecard), Governance- und Managementziele ordnen Sie darunter ein und schätzen die Fähigkeitsstufe heute und angestrebt (0–5). Die Gestaltungsfaktoren (Strategie, Risikoprofil, Rolle der IT, Beschaffung, Größe …) stehen in der Übersicht ohne Auswahl rechts. RACI gibt es jetzt auch bei Verfahren, Maßnahmen, Risiken und IT-Services: rechts unter „Verknüpfungen“ bei der zugeordneten Rolle, Person bzw. Einheit R, A, C oder I wählen. Bericht „Governance und Zielkaskade“. Kennungen aus dem Rahmenwerk tragen Sie selbst ein; Inhalte von COBIT® werden nicht mitgeliefert. COBIT® ist eine eingetragene Marke von ISACA.

🏛 Architekturprinzipien, Architekturzyklus und Lückenanalyse (in Anlehnung an TOGAF® 10)

Die Ebene 2a Architekturprinzipien enthält Leitsätze mit Aussage, Begründung, Auswirkungen und Verbindlichkeit. Der Leitfaden lässt sich oben auf „ADM-Phasen“ umschalten: je Phase (Vorbereitung, Architekturvision, Geschäfts-, Daten- und Anwendungs-, Technologiearchitektur, Lösungen, Migrationsplanung, Umsetzungssteuerung, Änderungsmanagement) was im Modeller zu tun ist, die betroffenen Ebenen, Stand und Notiz sowie die Projekte dieser Phase. Ist- und Soll-Bilder entsprechen Ausgangs-, Übergangs- und Zielarchitektur, Projekte den Arbeitspaketen (Feld „Phase im Architekturzyklus“ und „Arbeitet hin auf das Bild“). Der Bericht „Architektur: Lücken und Zyklus“ stellt Ausgangs- und Zielarchitektur je Bereich gegenüber (neu, entfällt, geändert) und zeigt Lücken ohne Arbeitspaket. Die Berichtsmappen fassen mehrere Berichte für eine Interessengruppe zusammen – Geschäftsleitung, Datenschutz und Informationssicherheit, IT-Leitung und IT-Betrieb, Fachbereich – und lassen sich als ein Dokument drucken bzw. als Word speichern. TOGAF® ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

📋 Projekte und Projektmanagement-Werkzeug

Ein Projekt der Ebene 7b lässt sich mit einem Projekt im Projektmanagement-Werkzeug (projektmanagement-editor.html) verbinden – rechts beim Projekt im Abschnitt „📋 Projektmanagement“ oder über „Import“. 📋 Projektstand übernehmen: Das Projektmanagement stellt den berechneten Stand jedes geöffneten Projekts bereit – im selben Browser ohne Datei, sonst wählen Sie die gespeicherte Projektdatei (*.projekt.json). Übernommen werden Ampeln (Termin, Kosten, Qualität, Risiken), Fortschritt, Ziel- und Prognose-Ende mit Verzug, die Meilensteine mit Plan, Prognose und Meilensteintrend, Kosten, Risiken und Team – dieser Stand gilt für alle Ist- und Soll-Bilder, in denen das Projekt vorkommt. Auf Wunsch ändert die Übernahme im gezeigten Bild auch das Modell: die Meilensteinplanung (Tabelle „Meilensteine“ im Projektauftrag mit Termin und Status – eigene Zeilen bleiben, die Zeitleiste zeichnet sich daraus), Beginn, Ende und Status, die Kosten je Kostenart als Kosteneinträge (Plan und Prognose, nach Abschluss Plan und Ist) auf einer vorhandenen oder neuen Projektkostenstelle, Auftraggeber/in und Projektleitung (nur wenn noch leer) und das Projektteam als Verknüpfungen mit Personen der Ebene 7a (über die Stammdaten-Verknüpfung oder den Namen; fehlende auf Wunsch neu). ↻ Abgleichen holt später den neuesten Stand mit denselben Einstellungen; liegt ein neuerer Stand bereit, sagt es ein Hinweis beim Projekt und die Prüfung („Import › Alle verknüpften Projekte abgleichen“ erledigt alle in einem Schritt). 📤 An das Projektmanagement: Name, Ziele und Auftrag aus dem Projektauftrag, Zeitraum, Plankosten als Budget, die Meilensteine und die Beteiligten gehen als Projektauftrag an das Projektmanagement-Werkzeug; dort wählen Sie das Vorgehensmodell und legen das Projekt an – danach steht sein Stand hier zum Abgleich bereit. Der Bericht „Projekte“ zeigt für verknüpfte Projekte die Ampeln, Plan und Prognose je Meilenstein und die Meilensteintrendanalyse; die Abfrage versteht z. B. „Welche Projekte haben eine rote Ampel?“ oder „Welche Projekte sind verzögert?“. Rechnungen und Leistungsnachweise entstehen im Projektmanagement und in der Buchhaltung, nicht im Modell.

Rückgängig und Verlauf

Die beiden großen gebogenen Pfeile oben links neben dem Titel – nach links = Rückgängig, nach rechts = Wiederholen – stehen in der Kopfleiste der Übersicht und aller Editoren an derselben Stelle (Strg+Z/Y); blass heißt: gerade nichts zurückzunehmen bzw. zu wiederholen, beim Zeigen nennt ein Hinweis den Schritt. Der kleine Pfeil ▾ dazwischen zeigt den Verlauf: die letzten Änderungen mit Uhrzeit und kurzer Beschreibung (z. B. „Beziehung umgehängt: …“ oder „Umbenannt: … → …“) – ein Klick auf einen Eintrag stellt den Stand davor wieder her, auch über mehrere Schritte; zurückgenommene Schritte lassen sich wiederholen, bis Sie etwas Neues ändern. Gemerkt werden bis zu 300 Schritte je Sitzung. Im Text-Editor wirken die beiden Knöpfe auf den Text, der Verlauf ▾ auf das ganze Modell.

Grafische Editoren (Menü „Editoren“)

Alle sechs Editoren arbeiten auf einer freien Modellierungsfläche: links die Symbolpalette (Elemente, Gestaltung wie Notiz, Rahmen, Text, Akteur, Prozessbereich; Beziehungsarten; „Zuordnen“ mit IT-Systemen, Stellen, Prozessen …) bzw. die Gliederung, in der Mitte die Fläche, rechts die Eigenschaften. Symbole auf die Fläche ziehen – auf ein Objekt gezogen landen sie darin bzw. werden zugeordnet; ein Klick auf ein Symbol setzt es beim nächsten Klick in die Fläche (Umschalt = mehrfach). Objekte frei ziehen, an den weißen Griffen in der Größe ändern, per Ziehen auf ein anderes Objekt verschachteln (grün = möglich, rot = zu tief); Hilfslinien und Raster helfen beim Ausrichten. Zwei Darstellungen je Editor: „Kästen ineinander“ und „Baum mit Linien“ – jede merkt sich ihre eigene Anordnung, „▦ Anordnen“ ordnet alles oder einen Zweig automatisch. Am ausgewählten Objekt: Kontextleiste (unter/daneben anlegen, Beziehung, Art, Größe, Zweig anordnen, Umbenennen, Löschen), gelbe + zum Anlegen und ↗ für Beziehungen; Rechtsklick öffnet ein Menü. Im Objekt lassen sich Reifegrad (Umschalt = benötigt), „Dient das den Menschen?“ und Bedeutung bzw. Art direkt anklicken.

Beziehungen: „↗ Verbinden“ (Taste V), den Griff ↗ des ausgewählten Kästchens oder eine Beziehungsart in der Palette anklicken, dann das Ziel anklicken – oder vom Griff zum Ziel ziehen. Oder zwei Objekte markieren (Umschalt- bzw. Strg+Klick) und „↗ verbinden“ in der Kontextleiste wählen (⇄ = umgekehrt; Art rechts wählbar). Umhängen und lösen – drei Wege: (1) ein Linienende mit der Maus greifen (direkt am Objekt, die Linie muss nicht vorher gewählt sein) und auf ein anderes Objekt ziehen = umhängen, auf freie Fläche = lösen; (2) Linie anklicken und in der Leiste ⤺ (Ausgang) bzw. ⤻ (Ziel) wählen – ebenso rechts oder im Rechtsklick-Menü „⤺ Ausgang umhängen …“ –, dann einfach das neue Objekt anklicken (Esc bricht ab); (3) in der Darstellung „Baum mit Linien“ die Verbindungslinie zu einem anderen übergeordneten Objekt ziehen = neu unterordnen. „⤳ Beziehungen“ (Taste B) blendet alle als Ganzes aus und wieder ein – auch Arten, die über die Legende ausgeblendet waren. Eine Linie anklicken: Leiste mit Art, Pfeilrichtung (ohne, zum Ziel, zum Ausgang, beide), Linienform (Bogen, gerade, rechtwinklig; Standard unter „⚙ Anzeige“), Enden tauschen, Form zurücksetzen, Beschriftung. Gewählte Linie ziehen = Ziehpunkt einfügen, ◆ ziehen = verschieben, Doppelklick auf ◆ = entfernen, Doppelklick auf die Linie = Beschriftung. Je Editor gibt es passende Arten – Fähigkeiten: braucht, unterstützt, Synergie, Zielkonflikt; Prozesse: liefert an, löst aus, steuert, unterstützt; Funktionen: geht voraus, liefert Ergebnis an, ähnlich (zusammenlegen?); Organisation: fachlich unterstellt (Matrix), berichtet an, vertritt, erbringt Leistung für, arbeitet eng zusammen, Spannungsfeld; Standorte: angebunden an (Netz), Ausweichstandort für, beliefert, nur erreichbar über, liegt neben. Art, Beschriftung, Notiz und Richtung ändern Sie rechts; ein Klick auf eine Art in der Legende blendet sie aus. Zeigen Sie auf ein Kästchen, treten seine Beziehungen hervor.

Zuordnungen als Kärtchen: „Zuordnungen“ blendet verknüpfte Elemente in die Kästchen ein, z. B. IT-Systeme je Fähigkeit (Bebauung), Verantwortliche mit RACI je Prozess, verantwortete Fähigkeiten je Einheit, IT je Raum oder Komponenten je Katalog. Kärtchen lösen und umhängen: ein Kärtchen auf ein anderes Objekt ziehen = dorthin umhängen (Strg = zusätzlich zuordnen; Zutritt, RACI und Verantwortung wandern mit), auf die freie Fläche ziehen = Zuordnung lösen; Rechtsklick auf ein Kärtchen: lösen, „umhängen …“ (danach das neue Objekt anklicken), öffnen. „Nur diesen Zweig“ zeigt einen Ausschnitt.

Tastatur und Maus: Enter = gleichrangig anlegen, Tab = untergeordnet anlegen, F2 oder Name des gewählten Objekts noch einmal anklicken = umbenennen, Doppelklick auf ein Objekt = öffnen (Prozess → Ablaufmodell, Funktion → Ablauf, in dem sie vorkommt; sonst umbenennen), Doppelklick auf freie Fläche bzw. in einen Bereich = neues Objekt dort, Pfeiltasten = verschieben (Umschalt = fein), Entf = löschen, Strg+A = alles auswählen, Umschalt+Klick bzw. Umschalt+Ziehen = mehrere auswählen (dann ausrichten, verteilen, gleich groß), Strg+D = duplizieren, Mausrad = Zoom, freie Fläche ziehen oder Leertaste+Ziehen = Ansicht verschieben, F = einpassen, G = Raster, Esc = Werkzeug bzw. Auswahl aufheben. ⊖/⊕ = zu-/aufklappen, „Stufen“ blendet tiefere Ebenen aus. In der Gliederung links lässt sich auch davor/dahinter einsortieren. „Export“ gibt die aktuelle Ansicht als PowerPoint, LibreOffice Impress, Visio, PDF, SVG oder PNG aus (bearbeitbare Formen); „In Ablage speichern“ legt das Bild als SVG und PNG im Ordner der Ebene ab (Organigramme im Bereich „Organisation“). Beim Anlegen eines Elements mit „+“ öffnet sich der passende Editor automatisch – abschaltbar in den Hinweisen des jeweiligen Editors bzw. im Dialog „Neuer Prozess“.

Ansichten

Prozessmodelle

Beim Anlegen eines Prozesses fragt ein Dialog nach Name, Prozessart und Darstellung; später beim Prozess rechts „ePK (ARIS)“, „BPMN 2.x“ oder „SeeMe“ wählen. SeeMe (Thomas Herrmann, Ruhr-Universität Bochum) beschreibt soziotechnische Abläufe mit Rollen, Aktivitäten und Entitäten, die ineinander eingebettet sein dürfen; „…“ kennzeichnet bewusst unvollständige Elemente. Links stehen die Symbole und die Objekte aus den unteren Ebenen (Organisation, Daten und Informationen, IT-Systeme, Werkzeuge und Methoden, andere Prozesse). Im Editor neu angelegte Objekte werden in die passende Ebene einsortiert und mit dem Prozess verknüpft. Verbinden: am gelben Griff eines ausgewählten Objekts zum Ziel ziehen. „In Ablage speichern“ legt das Modell als SVG und PNG im Ordner „06 Prozesse“ ab.

Tastatur

Strg+S Speichern · Strg+Z/Y Rückgängig/Wiederholen · F2 Namen direkt bearbeiten · Doppelklick passenden Editor öffnen · V Verbinden · B Linien ein/aus · Entf ausgewähltes Element bzw. ausgewählte Linie löschen · Esc Verbinden beenden bzw. Auswahl aufheben

8EM-Modeller · Build-Version 2026-10-26 14:09 · © 2026 Peter Hoenig, MY COACHING FOR YOU

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